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Tipps für den perfekten Zoom Spieleabend

Social Distancing, aber kein Wochenende allein verbringen? Zoom machts möglich! Ein Spieleabend? Klingt vielleicht erstmal lahm. Dabei gibt es heute so viele coole Gesellschaftsspiele online. Wir stellen euch im Folgenden ein paar Möglichkeiten vor!

Basics. Klären wir zuerst ein paar Grundlagen. Es reicht wenn einer aus eurer Runde bei Zoom angemeldet ist. An sich reicht auch die kostenlose Zoom Version, damit könnt ihr 40 min am Stück mit mehr als 2 Teilnehmern zoomen. Danach müsstet ihr das Meeting neu starten. Wenn ihr einen kostenpflichtigen Account (ca. 14 Euro pro Monat) habt könnt ihr unbegrenzt zoomen. Der Account Inhaber kann seine Gäste dann per Link oder Zugangsdaten einladen.

Auch bei den nachfolgenden Websites und Apps müsst ihr euch nicht registrieren und sie sind kostenlos. Wieder muss nur einer aus eurer Runde ein Spiel starten und den Zugangslink versenden. Das geht auch bequem per Chat im laufenden Zoom Meeting oder per WhatsApp etc.. (Tipp: Wenn ihr Zuhause mehrere Spieler seid, lohnt es sich über verschiedene Geräte zu spielen.)

Die Klassiker

  • skribbl.io – Montagsmaler
Die Website ist schön einfach aufgebaut. Spielername, Sprache und Aussehen wählen. Dann auf den Button „Create Private Room“ drücken – für eure eigene Spielrunde.
Dann gelangt ihr auf diese Einstellungsseite. Hier kann der Ersteller eures Raums noch ein paar Einstellungen treffen: Rundenanzahl, Malzeitraum, Sprache oder auch eigene Wörter die gemalt werden sollen. Außerdem kann er hier den Link zu eurem Spiel kopieren und weitersenden. Wenn dann die Spieler beitreten erscheinen ihre Avatare neben dem Ersteller-Avatar. Wenn alle da sind „Start Game“.
  • stadtlandfluss.cool – Stadt Land Fluss
Hier haben wir fast den gleichen Aufbau wie bei skribbl.io. Zuerst „Spiel erstellen“ wählen. Danach öffnet sich ein Fenster mit der Namensabfrage, wobei man auch schon den vorgeschlagen Namen wählen kann.
Als nächstes kommt der Ersteller in die Lobby. Hier kann er die Kategorien nach belieben auswählen oder selbst kreieren. Unter dem Button Einstellungen kann er auch noch die Rundenanzahl, Zeitlimit etc. einstellen. Wieder gibt es einen Link, der an die Mitspieler versendet werden kann. Dann tauchen die anderen Spieler wieder neben dem Ersteller-Avatar auf. Interessant ist die Bewertung, zusätzlich zu den normalen Punkten können die Mitspieler sich untereinander nach jeder Runde, noch Punkte für Kreativität geben. Oder auch ein falsches Wort rauswählen.
  • garticphone.com – Stille Post (mal anders)
Hier auch wieder zu Beginn einen Namen wählen und das Spiel starten.
Dann kommt der Ersteller wieder in die Einstellung. Hier kann man in den Voreinstellungen die Spielart aussuchen, wenn die Maus auf einen der Button geführt wird, bekommt man eine kurze Definition zu der Art. Bei „Eigene Einstellungen“ gibt es noch Auswahl Optionen zur Rundenanzahl, Zeit, Ablauf… Natürlich hier auch wieder der „Einladen“ Button über den der Ersteller einen Link an die Mitspieler senden kann.

Das Besondere an Gartic Phone ist, dass sowohl geschrieben als auch gemalt wird. Die erste Runde beginnt damit, dass jeder den Anfang einer Geschichte schreiben muss, aber nur einen Satz. In der zweiten Runde bekommt jemand anders dann den Satz und muss dazu etwas malen. Dritte Runde wieder jemand anders, bekommt das Bild und muss es beschreiben. So geht es immer weiter. Wenn alle Runden durch sind (normal so viele Runden wie Spieler). Kann man sich die entstanden Geschichten nach der Reihe anschauen. Da kann schon mal am Ende was ganz anderes rauskommen…

Das Whiteboard

Wenn euch das ganze Link versenden zu viel wird, könnt ihr auch Spiele direkt per Zoom spielen. Mit Hilfe der Whiteboard Funktion und dem Chat gehen Montagsmaler und Hangman!

  • Montagsmaler – Ablauf wie folgt: Ein Spieler schreibt im Zoom Chat den Begriff, in einer privaten Nachricht an den Spieler der malen soll. Dieser teilt dann seine Bildschirm und wählt die Whiteboard Funktion aus. So können alle sehen und erraten was gemalt wird. Nach dem gleichen Prinzip klappt auch Hangman, nur das der Spieler der schreibt selbst sein Wort aussucht.
In der Symbolleiste findet ihr sowohl die „Chat“ als auch die „Bildschirm freigeben“ Funktion. Die Freigabe Funktion klickt ihr an.
Dann öffnet sich dieses Fenster. Hier wählt ihr dann „Whiteboard“ aus und geht auch „teilen“
Und schon könnt ihr loselegen. Es gibt oben eine Taskleiste wo ihr euren Stift aussuchen könnt und vieles mehr. Wenn ihr fertig seid, oben im Feld auf „Stoppen“ klicken und das Whiteboard verschwindet wieder.

Die Gesellschaftsspiele

  • codenames.com – Vielleicht kennt der ein oder andere das Brettspiel. Lass euch gesagt sein die online Version ist mindestens genauso cool! Für die von euch die noch kein Codenames kennen eine kurze Erklärung: Es handelt sich um ein Agenten Spiel, die beiden Teams (blau und rot) müssen ihre eigenen Agenten identifizieren (anhand von Codenamen) und nutzen dazu die Hinweise, die ihnen ihr Teamleiter, der Geheimdienstchef, gibt. Ziel ist es alle Codenamen als erstes aufzudecken.
Erster Schritt, eine Person muss den Spieltisch erstellen (Tipp: Abends am Wochenende müsst ihr früh genug anfangen, sonst kann es sein, dass ihr keinen mehr bekommt oder warten müsst.)
Sprache und Namen auswählen
Danach kommen wir zu den Einstellungen. So wie auf dem Bild gezeigt, ist die normale Spielweise. Team gegen Team. Den Link zum einladen ins Spiel findet ihr oben links, wenn ihr auf „Spieler“ klickt. Wenn alle drin sind könnt ihr euch entweder selbst zuteilen, welches Team und wer jeweils Chef ist. Oder ihr geht auf „Teams zufällig einteilen“. Danach auf „Neue Partie beginnen“.
So sehen die Chefs das Spielfeld. Die Ermittler sehen das gleiche Feld jedoch in beige. Ziel der Chefs ist es immer, ein Wort als Hinweis zu geben, das so viele Wörter miteinschließt wie möglich. Hier zum Beispiel beginnt Team rot und als Hinweis wurde „Russland 1“ gegeben. Jetzt müssen die Ermittler beraten um welches Wort es sich handelt. „Russland“ könnte auf „Moskau“ schließen und „1“ steht dafür, dass nur ein Begriff gemeint ist. Wenn alle Ermittler für diesen Begriff sind, können sie ihn auswählen und wenn er richtig erraten ist, legt sich eine rote Karte auf ihn. Die Chefs müssen jedoch darauf achten, dass sie keine Wörter wählen die auf die schwarze Karte deuten. Sonst hat das Team welches diese wählt automatisch verloren! Wenn mal eine beige Karte geraten wird ist es nicht all zu tragisch, dann ist „nur“ sofort wieder das andere Team an der Reihe. Nach ein paar Runden hat man den Dreh raus!
  • Gerüchteküche (App) – wie das Brettspiel „Nobody is perfect“. Es wird immer eine Aussage gegeben, wozu alle Spieler eine möglichst plausible Antwort-Option geben müssen. Ziel ist es, dass möglichst viele auf die eigene Antwort reinfallen, man aber selbst die richtige findet.
Bei diesem Spiel müssen alle Teilnehmer die App herunterladen. Jedoch muss nur einer das Spiel starten und dann den Spielcode an die Anderen weitergeben.
  • Trickster (App) – Bei diesem Spiel zeigt sich wie gut ihr eure Mitspieler kennt…oder auch nicht. Es werde persönliche Aussagen begonnen über eine Spieler, immer im Wechsel, die alle Teilnehmer ihrer Meinung nach vollenden müssen. Auch der betroffene Spieler gibt seine Antwort. Ziel ist es nun die richtige Antwort zu erkennen. Der behandelte Spieler hat in der Zeit seinen Spaß, beim lesen der Antworten.
Bei diesem Spiel müssen alle Teilnehmer die App herunterladen. Jedoch muss nur einer das Spiel starten und dann den Spielcode an die Anderen weitergeben.

Viel Spaß beim spielen!!!

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