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Buchtipp „Der erste letzte Tag: Kein Thriller“

Sebastian Fitzek ist heutzutage zwar definitiv kein Geheimtipp mehr, schließlich zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autoren unseres Landes, doch sein Buch „Der erste letzte Tag: Kein Thriller“ könnte noch in vielen weiteren Bücherregalen Einzug finden.

Wie der Titel bereits verrät, ist das Buch Fitzek untypisch KEIN Thriller, sondern vielmehr eine Komödie mit einigen dramatischen Elementen, daher keine Angst vor abgetrennten Körperteilen oder großen Blutlachen!

© 2021 Droemer Verlag

Im Leben läuft nicht immer alles glatt, und so geraten Livius Reimer und Lea von Armin durch einen gestrichenen Flug aneinander: In ihrer Notlage machen sie sich gemeinsam in einem Mietwagen auf den Weg von München nach Berlin, sowohl ihre Reisehintergründe als auch ihre Charakterzüge könnten dabei nicht unterschiedlicher sein. So idyllisch, wie das Cover den Roadtrip darstellt, wird er allerdings nicht, denn es ist tiefster Winter, die Gemüter sind erhitzt und der Weg lang und beschwerlich. Auf Leas Vorschlag hin stellen die beiden sich in einem Gedankenexperiment, welches sie nicht mehr loslassen wird: Was wäre, wenn heute dein letzter Tag zu leben wäre?

Auf 272 Seiten erzählt Fitzek auf humorvolle Weise von dem ungewöhnlichen Roadtrip, geschrieben ist das Buch aus der Perspektive von Livius, dessen Schilderungen häufig von tiefster Ironie durchzogen sind. Auf dem gemeinsamen Weg liegen so einige unerwartete Wendungen, die für deutlich mehr Tiefsinn sorgen, als es zunächst den Anschein macht.

Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil extrem zugänglich, die Geschichte bis auf einige kurze Momente stets überzeugend und unterhaltend.

Wer gerne beim Lesen schmunzelt, und eine leichte, jedoch gleichzeitig auch tiefsinnige Lektüre sucht, ist hier bestens beraten!  

(Sam)

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